Dem Unsinn ein Ende?
Gepostet am 5. September 2007
Man mag es ja kaum glauben, es scheint wirklich noch Politiker zu geben die bei sicherheitsrelevanten Themen tatsächlich mit Augenmaß, Menschenverstand und Effizienzüberlegungen zur Einsicht zu bringen sind. Es wird tatsächlich überlegt das Verbot von Flüssigkeiten im Handgepäck wieder aufzuheben.
Hier mal ein paar spannende Auszüge aus den Kommentaren und Erkenntnissen der Europapolitiker:
- Kein wirklicher Gewinn an Sicherheit
- Diese Verordnung hat nichts gebracht
- Unannehmlichkeiten für Passagiere und der Aufwand für die Kontrollen in keinem Verhältnis zu einem etwaigen Nutzen bei der Bekämpfung des internationalen Terrorismus
Ob das dann wirklich gelockert wird, würde ich momentan noch bezweifeln, wahrscheinlich sind noch zu viele Sicherheitsfanatiker mit am Werk, aber ganz generell würde mich brennend interessieren, ob in der ganzen Zeit wenigstens EIN EINZIGER Fall einer “erfolgreichen” Kontrolle aufgetreten ist. “Alles ungepüft vernichtet”, das wird wohl die Aussage sein, “wir rechnen aber mit einer Dunkelziffer von mindestens X Prozent”.
Egal, die Müllentsorger (grandiose 21 Tonnen Müll pro Woche am Frankfurter Flughafen), die Getränkeversorger in der Boardingzone und die Hersteller dieser speziellen Ein-Liter-Plastikbeutel würden sicherlich trauern, während die Scharen (die gibt es doch, Herr Schäuble, oder?) bisher schlafender Shampoo- und Zahnpastabomber nun endlich wieder so langsam den Wecker stellen können. Der nächste Flieger nach Malle wartet schon.
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5. September 2007 um 23:31 Uhr
Irrsinn, Schikane, Dummfug: Mehr bleibt mir als Vielflieger zwischen Süd- und Norddeutschland dazu nicht zu sagen. Meine Konsequenz: Ich habe mir an meinem regelmäßigen Flugziel einen kompletten zweiten Bad-Hausstand aufgebaut: Deo, Duschgel, Shampoo, Eau de Toilette, Zahnpasta. Weil ich keinen Bock hab, den Herrschaften am Security-Check jede Woche aufs Neue erklären zu müssen, dass in meinerm Plastiktütchen die richtige Menge an Flüssigkeiten drin ist…
Sascha