Malaysia Teil 3 – Cameron Highlands und Insel Penang

Gepostet am 8. Januar 2010

Ehe man sich versieht, kaum im Urlaub, schon wieder sind vier erlebnisreiche Tage rum und somit liegen mittlerweile auch die Stationen 3 und 4 unseres Trips hinter uns. Ein untrügerisches Zeichen, dass sich diese Reise leider nun schon so langsam dem Ende zuneigt.

Mit nur einem vollem Tag in den Hochtälern der Cameron Highlands ging es am Tag nach unserer Anreise und nach einer durchregneten Nacht gleich wieder in den Dschungel. Zwar nennt der sich der Urwald dort nicht mehr “Regenwald”, doch die genauso dichte Fauna und eine ebenso nasse, deutlich glitschigere und somit recht schwer zu gehende Tour mit zahlreichen Klettereinheiten ließen die Tour dort nicht weniger beschwerlich machen. Es wachsen dort halt etwas andere Pflanzen, es gab nur einen Blutegelkontakt, die Tierwelt ist etwas weniger vielfältig und die Temperaturen sind dort in den Höhe um circa zehn Grad kühler. Am Ende brauchten wir für unsere Tour von Tanah Rata entlang der Jungle Walks 8 (zum Gipfel des Gunung Beremban), und weiter auf und ab entlang der Nummern 3 und 2 zum buddhistischen Sam Po Tempel für die angegebene Strecke von sechs Kilometern (bei überschlagenen 1.300 Höhenmetern) ziemlich genau vier Stunden und beendeten die Tour letztendlich mal wieder gut eingedreckt und klatschnass. Immerhin, im unserem schönen und großen Zimmer im Strawberry Park Resort konnten wir uns wieder trocken legen und aufwärmen, ehe es am Abend noch nach längerer Suche in Brinchang zum Essen ging.

Eine ruhige und kühle Nacht und ein Frühstück später ging es dann bei überwiegend strahlendem Sonnenschein auf unsere letzte Mietwagen-Etappe zur Insel Penang. Endlich Richtung Meer und somit auch wieder in wärmere Temperaturgefilde. Für die anfänglich sehr kurvenreiche Strecke hinab ins Flachland und den später dichten Verkehr rund um die Großstadt George Town brauchten wir am Ende dann doch vier Stunden ehe wir im erst kürzlich eröffneten Hard Rock Hotel Penang an der Nordküste der Insel in Batu Ferringhi ankamen. Nach den eher anstrengenden letzten Tagen entschieden wir uns gleich nach Ankunft es ausnahmsweise erst mal locker angehen zu lassen und aufgrund des sonnigen Wetters mit rund 31 Grad zunächst die schönen Pool- und Strandlandschaft auszutesten. Drum also erst an der Ausgabe ein Handtuch geholt, dann zwei Liegen geschnappt, schnell die Füße ins Meer gehangen, dann aber doch in den Pool gesprungen und gerade als wir zum Chillen richtig mit der Lektüre in der Hand auf den Sonnenliegen Platz genommen hatten fing es auch gleich wieder an zu donnern und regnen. Toll.
Etwas hatten wir noch unter dem Schirm aus, dann ging es auf Erkundungstour durch das sehr stylish, neu und hochwertig eingerichtete Hotel in dem an allen Ecken und Enden allerlei Rock-Star-Utensilien (im wesentlichen Instrumente und Klamotten) der letzten dreißig Jahre ausgestellt sind. Bevor es nun lang wird, zur Hotelbewertung nur soviel: ein cooles Erscheinungsbild, durchwegs stylishes Interieur, ein ordentliches Frühstück und jede Menge Personal lassen über das merkwürdige Serviceverständnis, die extrem schwachen Mitarbeiter, die an vielen Stellen nicht richtig funktionierende Technik und oftmals unpraktische Anordnung von diversen Dingen nicht hinwegtäuschen. Nimmt man die angegebenen 4-5 Sterne als Maßstab, so geht dieses Hotel sicherlich als unterirdisch durch. Bezeichnend, dass es hier auch keine Feedback-bogen auf den Zimmern gab.
Genug geschimpft, nach einer recht kurzen Nacht wurde Tag 2 auf der Insel dann wieder mit Aktivitäten gefüllt. Aufgrund ausreichender Erfahrung damit entscheiden wir uns diesmal die Trekking-Tour auf die rund 800 Meter hohen und sicherlich reizvollen Penang Hills wegzulassen und statt dessen die City des lebhaften George Town zu erkunden. Nach einem langen Stadtrundgang inklusive Museumsbesuch, Erkundung des Fort Cornwallis, Shopping-Stopp und Busfahrt zu den durchaus spektakulären buddhistischen Anlagen des Kek Lok Si Tempels waren wir aber auch so wieder nahezu achteinhalb Stunden unterwegs, ehe es nach der Rückkehr ins Hotel und nach kurzer Dusche gleich weiterging zum malaiischen Abendessen im wirklich sehr schönen Ferringhi Garden Restaurant, wo wir die bis dahin Urlaubsrekordrechnungssumme von 186 RM (~ 47 Euro) ausgeben konnten.

Früh raus ging es dann am heutigen Freitag, denn bereits um 8.30 Uhr ging unsere Fähre von Penang zu unserer letzten Malaysia-Station der Urlaubsinsel Langkawi. Nach rund dreistündiger Anfahrt stiegen wir kurz vor 12 Uhr vom gut gefüllten Speedboot und schafften es so bis 13 Uhr in unser bereits gebuchtes und durchaus als luxuriös zu bezeichnendes Hotel Berjaya Langkawi Resort. Leider dauerte es erst mal noch zwei Stunden, die wir für eine erste Erkundungstour nutzten, bis wir unser Dschungel-Chalet beziehen konnten, dann ging aber alles recht schnell und wir machten uns gleich auf zum Strand. Dort angekommen fackelten wir nicht lange, als erste Handlung wurde erst mal ein Zweier-Kanu ausgeliehen mit dem wir vom Meer aus wunderbar das weitläufige Areal erkunden konnten und zudem endlich mal was für unsere Bräune tun konnten.
Mittlerweile liegt nun auch das leckere Abendbuffet mit gemischten Malay-Speisen hinter uns. Für morgen stehen noch ein paar Aktivitäten auf dem Programm, natürlich gibt es auch hier wieder jede Menge Berge, Wälder und Natur zu erkunden. Vielleicht werden wir ja auch mal zur Abwechslung nicht mal nass. Aber das gibt es dann erst im nächsten Teil der Serie zu erfahren …



Eine Reaktion zu “Malaysia Teil 3 – Cameron Highlands und Insel Penang”

  1. Malaysia Teil 4 – Langkawi | Blog[CHA] v2 meinte:

    [...] Ankunft und die erste Abendversorgung im Resort hatte ich ja schon geschildert, am nächsten Morgen wurde dann mal kein Wecker gestellt und so machten wir uns “erst” gegen 11 [...]



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