Malaysia Teil 4 – Langkawi

Gepostet am 11. Januar 2010

Das Beste kommt ja bekanntlich häufig zum Schluss. Und auch für die letzte Etappe unseres Malaysia-Trips lässt sich diese Formel so anwenden. Die drei Tage auf der sattgrünen Insel, diesmal zur Abwechslung komplett mit Sonnenschein ausgestattet, ließen uns den Abschied von diesem wunderbaren Land wirklich schwer fallen.

Überfahrt, Ankunft und die erste Abendversorgung im Resort hatte ich ja schon geschildert, am nächsten Morgen wurde dann mal kein Wecker gestellt und so machten wir uns “erst” gegen 11 Uhr auf zur Trekking-Tour zum Seven Wells Wasserfall und dann hoch hinauf zu den Aussichtspunkten der Gipfel des rund 700 Meter hohen Mount Machinchang, auf den zwar auch eine hochmodere Seilbahn führt, aber eben auch eine in den dichten Urwald gelegte Route mit circa 3.000 Stufen. “Nur” 700 Höhenmeter und noch dazu auf einem im Verhältnis zu den bisherigen Urwaldpfaden fast schon “luxuriösem” Weg, aber letztendlich sollte sich diese Tour bei geschätzten 35 Grad, es war also nochmals einen guten Tick wärmer als bei unseren bisherigen Stationen, aufgrund des somit deutlich höheren Tempos als die anstrengendste herausstellen. Endlich oben angekommen entschädigte der 360-Grad-Rundumblick für all die Mühen. Die Bilder sagen hier sicherlich mehr also viele Worte.

Blick hinauf auf den Gipfel
Blick über den Nordosten Langkawis

Für den Weg hinab leisteten wir uns dann doch den Komfort der Seilbahn und ließen den Tag noch gemütlich am Privatstrand des Hotels ausklingen um endlich auch mal farblich mit den zum erheblichen Teil deutlich verbrannten anderen Gästen (Autsch, da tat das hinsehen schon weh) mithalten zu können. Um nicht nur auf der schönen, aber sehr abgeschiedenen Anlage rumzuhängen, wurde der Abend noch genutzt für einen kurzen Trip nach Pantai Cenang, wo sich zahlreiche Geschäfte, Restaurants und kleinere Hotels am kilometerlangen Sandstrand aufreihen. Glücklicherweise konnten wir dort noch kurzfristig einen individuellen Bootstrip durch die Mangrovenwälder im Kilim Geoforest Park im Norden der Insel organisieren und ließen es uns dann spät abends noch für rund 11 Euro beim Thai-Food (inklusive vier Getränke und zwei Vorspeisen) so richtig schmecken.
Am nächsten Morgen musste dann erst mal (wieder) gepackt werden. Zwar war unsere Abflugzeit des Fliegers nach Kuala Lumpur auf 19.30 Uhr terminiert, aber bereits am Vormittag mussten wir aufgrund voller Belegung des Hotels aus unserem Chalet auschecken, denn bereits um 10.30 Uhr stand unser Fahrer pünktlich zur Abholung zur Mangroven-Tour bereit. Nach gut halbstündiger Anfahrt saßen wir schon kurz nach 11 Uhr mit Captain Joe auf dem Boot und schipperten in flotten Tempo durch die dichten Mangrovenwälder zum Adler-Füttern, durch die Crocodile Cave, zur Fledermaus-Höhle, zurück über das glasklare und topfebene Andamanische Meer (wie machen die das nur, der Starnberger See hat mehr Wellen?) zur letzten Station, der Fisch-Farm wo wir die lustigen Zeitgenossen von Nemo & Co. kennen lernen durften. Auch wenn es für malayische Verhältnisse kein günstiger Trip war, die Investition von insgesamt rund 60 Euro (für uns beide) hatte sich wirklich gelohnt.
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Wieder zurück im Hotel hatten wir dann glücklicherweise noch genug Zeit um noch ein paar Stunden mit unterhaltsamer Lektüre am Strand zu verbringen ehe wir uns im Hospitality Room des Hotels noch duschen, frisch machen und umziehen durften für unseren Rückflug über Kuala Lumpur nach Dubai. Schade nur, dass wir aufgrund von Verspätung noch etwa zwei Stunden am Flughafen verloren. Unser Anschlussflug in KL um 2 Uhr nachts war aber nicht wirklich gefährdet. Und so verließen wir Malaysia mit etwas Wehmut, denn speziell auf Langkawi wären wir gerne noch ein bis zwei Tage länger geblieben.

Immerhin mittlerweile sind wir wohlbehalten, überpünktlich und natürlich recht müde in Dubai gelandet und dort auch schon im zentral, also in der Altstadt gelegenen, Arabian Courtyard Hotel angekommen. Jetzt geht es erst noch mal eine kurze Runde ins Bett, dann wird am Mittag die Metropole am Persischen Golf erkundet. Teil 5 der Serie wird also sicher noch folgen, sofern meine Webseite irgendwann wieder verfügbar ist. Noch habe ich einen bezahlten Vertrag bis Mitte Mai, aber mein bisheriger Webhoster GREATNET.DE hat mit dieser Aktion nun sicherlich einen Kunden verloren.



3 Reaktionen zu “Malaysia Teil 4 – Langkawi”

  1. Reiner meinte:

    Das hört sich wirklich super an, während es bei uns seit gestern abend schneit. Also 2011 Ironman Malaysia auf Langkawi :-)

  2. Chris meinte:

    Wäre sicherlich eine Herausforderung, aber die Klimaumstellung wäre wirklich brutalo. Schon die Wassertemperatur (knappe 30 Grad) zieht einem den Zahn.

  3. Malaysia Teil 5 – Dubai | Blog[CHA] v2 meinte:

    [...] angekommen waren wir ja schon Teil 4 der Serie, nach einer guten Mütze Schlaf machten wir uns dann am frühen Nachmittag auf die Altstadt auf [...]



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