In den Keller trainiert

Gepostet am 10. Juli 2009

No race,  no blog – doch immerhin ein paar kurze Zeilen zum Landkreislauf in der wieder mal erfolgreichen Vereinsstaffel (am vergangenen Sonntag) könnt Ihr im aktuellen Wettkampfkalender nachlesen.
Schon klar, ohne spannende Wettkampfberichte fehlt hier irgendwie das Leben und während sich andere in Klagenfurt oder Frankfurt um die Ironman-Kronen oder Quali-Plätze stritten, war für mich das vergangene Wochenende tatsächlich zu 100 Prozent wettkampffrei. Jaja, seit Mitte Mai gab’s sowas nicht mehr. Bevor am Sonntag nun aber das nächste Highlight ansteht, nun also sozusagen als Statusbericht eines nur scheinbar(!) unbeschäftigten Triathleten daher mal kurz ein Abriss aus den letzten drei Trainingswochen.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen, nächster Auftritt ist bei meinem Heimrennen in Königsbrunn, wo ich mir durchaus etwas ausreche, und daher stand für mich schon am nächsten Tag nach dem Highlight am Schliersee die nächste längere Radeinheit auf dem Programm. Mit fast durchwegs harten Einheiten ging es dann über die letzten drei Wochen. Unter der Woche wurde meist flott (oft im 4:40er Schnitt) gelaufen und fast ausschließlich harte Intervalle im SCW-Training geschwommen, an allen Wochenenden ging es jeweils Samstag und Sonntag aufs Rad, um dann zur Abwechslung jeweils heftigst nass zu werden. Im Wochenmittel kamen somit für meine Verhältnisse sehr beachtliche 15 Stunden zusammen, lockere GA1-Belastungen wurden dabei so gut es ging vermieden.
Lediglich einen freien Tag gönnte ich mir am Mittwoch letzter Woche, wo ich kurzfristig das Schwimmtraining ausfallen ließ um mich mit meinen Kollegen am einzig trockenen Abend der letzten Tag in den Biergarten zu begeben. Experimente müssen sein, dachte ich, und wer schneller werden will, der darf sich nicht ausruhen, daher wollte ich mich mit dieser intensive Trainingsbelastung über die letzten 19 Tage ganz bewusst “abschießen” und kaputt trainieren um mit dieser Brachialtaktik am Sonntag mit ein paar Tagen Pause in Topform an der Startlinie zu stehen.

Soweit der Plan, der zwar plausibel erscheint, für mich aber ein absolutes Experiment darstellt. Doch immerhin das mit dem Beine-im-Keller-Gefühl hat schon mal sehr gut geklappt und so stand heute nur noch ein kurzer flotter Nur-nicht-Einschlafen-Lauf bei strömenden Regen auf dem Programm. Jetzt bleiben also noch knapp zwei Tage um gut ausgeruht und in guter Konstitution am Sonntag eine deutliche Verbesserung der letztjährigen (schon durchaus guten) Leistung bei den Wasserfestspielen Königsbrunn hinzulegen. Rechne ich meine guten Leistungen in den vergangenen Wettkämpfen hoch, wäre alles andere sicher eine Enttäuschung und so geht es nun schon morgen Nachmittag in Richtung Heimat um im elterlichen Heim, fast direkt am Schwimmstart gelegen, die optimale Vorbereitung zu finden. Ausreichend Schlaf und gutes Essen sollte damit sicher gestellt sein, der Rest liegt dann nur noch an mir :)



3 Reaktionen zu “In den Keller trainiert”

  1. stephan meinte:

    FAST wäre ich da auch hingefahren, aber nun ist Vereinsmeisterschaft in Karlsfeld in eienr Woche. Dir viel Glück morgen, einige meiner Freunde (Anne, Basti) sind dort…
    In Karlsfeld bist Du nicht, nehme ich an?

  2. Chris meinte:

    Bin erst wieder am Wörthsee im Einsatz. Karlsfeld mache ich als Zuschauer :)

  3. Ready for Racing | Blog[CHA] v2 meinte:

    [...] gestern erläutert würde ich meine Vorbereitung auf das Rennen, sieht man mal vom Wetter ab, als nahezu optimal bezeichnen, jetzt gilt es morgen die Form dann [...]



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