Dumm, dreist, ahnungslos

Gepostet am 11. Mai 2009

Auch wenn es eigentlich zu traurig ist um zufrieden oder froh zu sein: Applaus, Applaus, Herr Popkulturjunkie. Besser hätte es wohl niemand formulieren können.

[Update: 11. Mai 2009]:
Gerade eben legt der Provinzblogger gleich noch einen nach. Es bleibt zu hoffen, dass selbst bei der poltisch weltfremden Elite irgendwann (wünschenswerterweise über Wahlergebnisse) die Einsicht aufschlägt, dass in Zukunft (und die Zukunft ist vielleicht oder besser hoffentlich schon heute), Politik nicht mehr ohne “das Internet” gemacht werden kann.

Die 70.000, die sich an der Petition gegen die Sperrung von Internetseiten beteiligt haben, werden Unisono als Unterstützer von Kinderpornografie gebrandmarkt. Den Politiker möchte ich sehen, der sich in einem voll besetzten Wahlkampfzelt vor die grölende Masse stellt und behauptet, alle im Zelt seien volltrunkene Spinner, mit dämlichen Kindern und hässlichen Visagen. Genau das machen einige Politiker aber im Moment mit den Internetnutzern, nur, dass sie es eben noch viel drastischer formulieren. Als Unterstützer von Kinderschändern gebrandmarkt zu werden, ist eigentlich nicht mehr zu übertreffen.

Dieses, gelinde gesagt, dümmlich-rüpelhafte Verhalten unserer Volksvertreter zeigt gerade einer ganzen Generation, die sich wie selbstverständlich durchs Netz bewegt und informiert, wie inkompetent und ignorant die politische Kaste eigentlich ist.

Stoppt die Internetausdrucker!

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