Verdiente Pause

Gepostet am 6. Oktober 2008

Mittlerweile ist mein letzter Auftritt auf der Wettkampfbühne nun schon über eine Woche her und während andere noch einen Marathon rennen wollen oder sich auf Hawaii vergnügen, konnte ich am letzten Sonntag einen schönen Abschluss der Saison 2008 feiern. Meine Zeit war dabei angesichts der Herausforderung zwar letztlich etwas schneller als gedacht, doch selbst mit etwas Abstand bin ich noch immer etwas verwundert über die relativ schwache Platzierung.  Platz 112 von 240 Männern, da muss ich wahrlich schon lange zurück blicken wann ich zuletzt gerade mal nur knapp in der ersten Hälfe ins Ziel gekommen bin, dazu noch 11 von 35 Damen, die schneller als ich den Berg hinaufgehüpft sind. Um das Ganze aber noch zu relativieren, auf der anderen Seite war beispielsweise Wolfgang Schober, vor drei Wochen noch Gesamtvierter der Deutschen Duathlon-Meisterschaften, diesmal 52-ster, gerade mal gute 5 Minuten schneller als ich. Bergtauglichkeit, sprich Kraft pro zu bewegender Masse ist, macht bei diesem extrem starken Teilnehmerfeld also den Unterschie und ist ist in meinem Fall der limitierende Faktor an dem es fraglos sicherlich noch etliches an Optimierungpotenzial geben dürfte.

Anyway, diese 8,9 Kilometer waren für die nächsten Wochen erst mal meine letzten Laufkilometer. Zumindest was das Laufen angeht steht nun eine etwas längere Pause auf dem Programm, eher ich ab Ende Oktober wieder verstärkt durch den dann sicherlich nassen, dunklen und winterlichen Perlacher Forst rennen werde. Auch wenn danach der Wiedereinsteig etwas schwerer fällt, für Muskeln, Sehnen und Bändern und insbesondere auch für den Kopf ist gerade beim Laufen eine richtige Pause absolut sinnvoll. Mit der Ausgeruhtheit wächst die Motivation und mit neuem Schwung geht es dann in die finstere Jahreszeit, in der sich, sofern man keine Fitness-Studio-Aktivitäten plant, das Laufen geradezu aufdrängt.
Mit einem lockeren Einschwimmen am regnerischen Einheitstag und den ersten Gehversuchen beim Nordic Blading (am sonnigen Sonntag) habe ich nun die ersten Einheiten  in meinen neuen Trainingskalender 2009 eintragen dürfen, ab Mittwoch geht es dann wieder zweimal pro Woche ins SCW-Schwimmtraining. Erst mal locker bleiben lautet also zunächst die Devise, neue Herausforderungen kommen bestimmt früher als gedacht.

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