JAAA, er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch

Gepostet am 20. Februar 2010

Ich bin in der Tat erstaunt und positiv überrascht, dass doch einiger meiner mir wirklich bekannten Leser mich in den letzten zwei Wochen ansprachen, ob hier irgendwann mal wieder so etwas wie Leben in die Bude kommt. Meine knappe Antwort schon mal vorweg: YES, WE (me an my blog) CAN!

Nach dem wohlverdienten, sehr erholsamen und wahrlich wunderschönen Urlaub habe ich zumindest meinen Blog in den letzten fünf Wochen ganz schön schleifen lassen. Warum? Darum! Und weil es aus meiner Sicht in dieser Zeit einfach viel zu wenig (für meine Leserschaft) aufregendes gab, das so spannend gewesen wäre um mein dringendes Schreibbedürfnis zu erwecken. Die Wettermalaise der letzten Wochen geht mir zwar mittlerweile ziemlich auf die Cochones, sich textuell darüber auszulassen würde an der Großwetterlage mit großer Sicherheit aber wohl auch nichts ändern. Immerhin, auf Facebook konnten ja zumindest meine verbunden “Freunde” grob meinen aktuelles Virtualleben verfolgen. So viel Energie war dann doch noch in meinen Fingern.

Ja ja, komm zur Sache, Baby. Und darum einer rascher Recap der letzten Wochen, wo sich komprimiert nun doch noch ein paar Zeilen zu Blog bringen lassen, die ich, um Euch einen kurzen Überblick zu geben, gleich auch noch nach Themen- oder besser Lebensgebieten geclustert habe (uii, heute wimmelt es nur mal wieder von solch herrlichen Anglizismen).

Leben:
Leben? Welches Leben? Frag ich mich auch. Keine Angst es geht mir prima, aber nach dem Megakonstrastprogramm namens Urlaub, wo ich bis zum 24.12. um 17 Uhr voll durchgeackert habe und dann auch aufgrund von Blackberry-Ausfall komplett aus der Welt war bis zum 16.1., ging es die letzten Wochen gleich wieder mit hoher Schlagzahl voran. Von 116 auf Null und jetzt wieder bei 104, aber trotzdem, ich kann mich nicht beklagen, denn aufgrund des noch lange nicht so drastischen Trainingspensums blieb bislang noch immer genügend Zeit für Couch-Abende und ruhige Wochenenden. Mein Haus, mein Auto, mein Schiff Boot- alles blieb unspektakulär unverändert, nur meine Stimmung fällt mir jedem weiteren Wintertag und auch die Zeit der großen Sprünge (am Traumstrand auf Langkawi) ist leider viel zu lange her.

Training:
Wieder reinkommen, so lautete meine sportliche Devise der letzten Wochen. Mit der After-Clearwater-Pause, zwei kurzen Nicht-Einrost-Wochen vor bis zum Malaysia-Abflug und einem, obwohl wir fast täglich stundenlang zu Fuß on Tour waren, trainingsfreien Urlaub lag ich logischerweise im Vergleich zur dauer-toppfitten und permanent voll trainierenden Konkurrenz (zumindest was man so liest und behauptet wird) ganz weit abgeschlagen (bei den Walkern und Hausfrauen). Logische Maßnahme: rein in die Pantoffeln und rennen. Tja, und das habe ich nun in den letzten fünf Wochen sehr regelmäßig, nur noch nicht so ausgiebig getan. Gemischt mit dem, sofern möglich, regelmäßigen SCW-Schwimmen, wo der Schwerpunkt gerade auf Kraft-Ausdauer gelegt wird, versuche ich im 3:1-Rhythmus (ein Ruhetag folgt auf drei Belastungstage) zu bleiben und komme damit auf ein durchschnittliches Wochenlaufpensum von 4-5 Schwimm- und 40-45 Laufkilometern bei konstanten fünf bis sechs Einheiten pro Woche. Außer unserem Lauftreff-ABC lasse ich großartige spezifische Dinge, Wettkämpfe und alle längeren Sachen erst mal noch weg und angesichts der Bodenverhältnisse laufe ich, sofern kein Tiefschnee oder Einplattenfeld zu durchkreuzen ist, was selten genug ist, einfach nur stinknormal vor mich hin und variiere dabei mein Tempo marginal zwischen 4:50 min/km und 5:10 min/km. Ziel ist derzeit nur über Gewöhnungseffekt die Erhöhung der “Standard-Reisegeschwindigkeit” und diesbezüglich denke ich, dass ich hier auf einem ganz guten Weg bin.
Ach so ja: Radfahren. Wie sieht’s eigentlich damit aus, schließlich will ich am 18. Juli dieses Jahres 180 Kilometer in deutlich unter fünf Stunden fahren? Die Antwort spare ich mir, siehe Wetter-Cochones, bisheriger Umfang nicht existent. Wahre Liebe kann warten.

Blogging:
Vielleicht hat es ja der eine oder andere gemerkt, über den Jahreswechsel hatte ich dank meines miesen Providers (Greatnet.de) massive Probleme mit der Verfügbarkeit. Aus diesem Grund bin ich gerade dabei den Providerwechsel vorzubereiten und somit habe ich in den letzten Tagen ein wenig unter der Haube geschraubt und getestet, zu sehen gibt es allerdings (für Euch) noch nichts, die einzigen wirklich sichtbare Änderungen hab es nur meiner “Wettkampfkalender 2010″ Seite, die derzeit in Trippelschritten erweitert und abgeändert wird. Aber das ist viel mehr eine Geschichte für einen baldigen Eintrag.

Sonst so:
Mein Haus, mein Auto, mein Boot, alles unverändert. Doch eines nicht: mein TV! Nach acht Jahren gab meine alten Röhrengurke zumindest teilweise den Geist auf, denn ohne erkennbares Bild ist fernsehen irgendwie fad. Vermutlich wäre die Sache ganz gut reparierbar, doch diesen Technikstreik nahm ich gleich mal zum Anlass technologisch deutlich aufzurüsten und so steht nun ein brandneuer 37 Zoll Sony Bravia mit FullHD-Auflösung, 100Hz-Technologie, integriertem DVB-C in meinem Wohnzimmer. Olympia läuft jetzt somit in HD-Qualität und das ist wirklich gut so. Ich bin begeistert.
So viel also zum Thema Neuanschaffungen, dass ich zuletzt auch meine Duschkopf nachgerüstet habe, Wischwasser nachgefüllt habe und im Moment dabei bin komplett auf Windows 7 umsteigen, das waren darüber hinaus fast schon die spannendsten Themen der letzten Wochen. Das Projekt “Babsi Bike” läuft derzeit noch undercover, aber hier wird sicher schon bald die Vollendung verkündet werden. Macht Euch auf was gefasst.

Blog[CHA] Wordle

Gepostet am 1. Februar 2010

Seit zwei Wochen wieder im Lande. Viel zu viel zu tun, viel zu wenig Zeit, aber keine Sorgen, mittlerweile geht es wieder schwer sportliche zur Sache.
Bevor es aber wieder im gewohnten Rahmen weiter geht, hier nochmals die letzten 10 Beiträge, die sich ja überwiegend unserer Reise nach Malaysia und Dubai widmeten, im Wordle Design kurz und übersichtlich in einer Cloud dargestellt.

Coole Sache, könnt Ihr selbst mit sämtlichen Seiten ausprobieren und dabei wunderbar mit dem Design der Ergebniswolken spielen.

Malaysia Teil 5 – Dubai

Gepostet am 15. Januar 2010

Okay, okay, Experten werden den Fehler schon bei der Überschrift bemerkt haben, Dubai liegt natürlich nicht in Malaysia, sondern ist Teil der Vereinigten Arabischen Emiraten, aber um diesen Beitrag mit einem gewissen Wiedererkennungswert als (leider) letzten Teil der Serie durchgehen zu lassen, bleibe ich dann doch lieber bei diesem wohl etwas besser passenden Titel. Zumal dieser Stopp ja sowieso unumgänglich auf unserer Reiseroute lag, wir uns halt nur für den Rückweg vier Zusatztage gönnten. Letztlich ein sehr gute Entscheidung und ein krasses Kontrastprogramm zum eher beschaulichen Malaysia.

Erfolgreich angekommen waren wir ja schon Teil 4 der Serie, nach einer guten Mütze Schlaf machten wir uns dann am frühen Nachmittag auf die Altstadt auf beiden Seiten des Creeks und die diversen Souks zu erkunden um hier schon ein erstes Mal festzustellen, dass die Entfernungen in dieser Stadt aus Fußgängersicht allesamt nicht zu unterschätzen sind. Zur Erklärung, Souks, das sind die richtig engen und vollgestopften arabische Händlermärkte mit allem was man eben auf traditionellen Märkten so erwartet: Gold, Gewürze, Stoffe, Pashmina, Kaschmir, arabische Gewänder, Schuhe, Sandalen und jede Menge Imbissstände. Tja, und dann wären da noch diversen Kaufgelegenheiten für “Watches” (natürlich alle gängigen teuren Marken), “Handbags” (nur die ganz teuren Marken wie Louis Vuitton und Gucci), “Mobile Phones” (alles was man so kennt), T-Shirts (nur die allerhochwertigsten China-Stoffe mit den schicksten Motiven) und natürlich iPhones, manchmal nur als “Copy Iphone”, meist aber als iPhone, IPHONE, IPHONE angepriesen, wenn man bis dahin nicht auf Watches, Handbags und T-Shirts regiert hatte. Also immer.
Anyway, etwas abgekämpft und mit wiederum einigen Kilometern in den Beinen kamen wir gegen Abend wieder im Hotel an, nicht ohne vorher noch nach zähem Handel dann noch zwei Paar Schuhe für umgerechnet 18 Euro erstanden zu haben. So kurbelt man die Wirtschaft an, irgendwas kauft sich immer.

Ich glaube es muss so gegen 5.50 Uhr gewesen sein, als ich am nächsten Morgen das erste mal aufschreckte. Von unserem schönen Executive Room im siebten Stock hatten, wir zwar einen wirklich guten Blick auf den Creek, das Dubai Museum und den gegenüberliegenden Stadtteil Deira, leider aber eben auch eine Großbaustelle direkt auf der gegenüberliegenden Straßenseite und vor allem noch drei Moscheen im Umkreis von 400 Metern. Unfassbar, wie dicht in dieser Stadt die Moscheen fast schon nebeneinander stehen, von denen dann jeweils kurz vor sechs leicht versetzt und mit unterschiedlicher Tonlage die Muezzins über Ihre Lautsprecher ihre Gebetsaufrufe in den anbrechenden Tag überlagernd hinausplärren. Volles Kulturprogramm also, leider halt um diese ärgerliche Uhrzeit.
Nur nicht ärgern lassen, lautete aber das Motto und bei dubaigemäßen wolkenlosem Himmel machten wir uns gut gestärkt nach reichhaltigem Frühstück in der Executive Lounge auf zum Strand. Mit dem hoteleigenen Shuttlebus ging es zum etwa 25 Minuten entfernt gelegenen Jumeirah Beach Park, wo wir zusammen mit rund 20 weiteren Hotelgästen gegen 14 Uhr auch wieder abgeholt wurden.
Kaum zurück, stand rasch noch kurzer ein Sprung unter die Dusche an, dann ging es auch schon wieder weiter, schließlich hatten wir am Vortag die obligatorische Wüsten-Safari gebucht bei der wir erst mit dem Land Cruiser durch die mächtigen Sanddünen geschippert wurden, ehe wir dann in der Replika einer Wüstensiedlung abgesetzt wurden wo neben einem BBQ-Buffet diverse “Attraktionen” wie Henna-Tattoos, Shishas, Watches, Handbags, reitbare Kamele und zum Abschluss eine Bauchtanzshow auf die von diversen Veranstaltern eintrudelnden Touristen warteten. Insgesamt sicherlich alles sehr touristisch, in der nächtlichen Wüste dann leider noch dazu etwas kalt, aber letztlich doch ein interessanter Trip, der einem die Wüste durchaus etwas näher bringt.

Stadt, Strand und Wüste waren also bereits erkundet und so ging es am Mittwoch zu den eigentlichen Sehenswürdigkeiten des Emirates Dubai, den Shopping-Malls. Ich bin im normalen Leben kein großer Freund von Einkaufsbummeln, aber die Mega-Shopping- und Erlebnis-Zentren dort stellen für mich alles bislang gesehene in den Schatten. Los ging es in der wahrlich gigantischen Dubai Mall mit angeblich 1.200 Geschäften. Ich muss zugeben ich bin noch immer beeindruckt vom riesigen Angebot, den weitläufigen Räumlichkeiten und der absolut hochwertigen Innengestaltung. Wow! Vom Lower Ground dort geht es zudem seit letzter Woche auch hinauf auf den gerade erst eröffneten Burj Dubai, mit über 800 Metern das mit Abstand höchste Gebäude der Welt. Kurzfristig raufkommen geht dort zur zum vierfachen Preis und so war es klar, dass wir uns im Vorverkauf gleich noch für Freitag  zwei Tickets für die Fahrt nach oben sicherten.
Mit der ebenso brandneuen Metro machten wir uns weiter auf zur im Vergleich fast schon beengten Mall of the Emirates wo gerade noch so ein Skihalle mit hinein passt und der man die paar Jahre auf dem Buckel dann fast schon ansieht (harhar).
Zum Einbruch der Dunkelheit wollten wir uns dann noch den Souk Madinat Jumeirah, ein eher im traditionellen arabischen Stil gehaltenes Shopping- und Dining-Zentrum mit eingebautem Luxus-Hotel, nicht entgehen lassen. Speziell im abendlichen Ambiente ein wirklich lohnenswerter Ausflug mit hohem Wohlfühlfaktor, wo wir dann auch den Abend bei libanesischem Essen und in der schön am Wasser gelegenen Bar Zar ausklingen ließen.

Nach dem Hardcore-Mittwoch war Tag 4 am Donnerstag dann wieder deutlich entspannter angesagt. Erst ließen wir uns am Strand nochmals die angenehme Januar-Sonne auf den Bauch scheinen, um später am Nachmittag mit dem Dubai Museum und dem alten Scheich-Anwesen noch das letzte bisschen Kultur der Stadt nachzuholen. Schwuppdiwupp, war es auch schon wieder Abend und wir beschlossen den letzten Abend unserer Reise bei Shopping und Thai-Food im Festival City Centre ausklingen zu lassen.

Gut geplant ist halb gewonnen und so ermöglichte uns der gut gewählte späte Rückflugtermin um 16.30 Uhr heute noch eine sinnvolle Nutzung des halben Tages. Gut gefrühstückt und nach finalem Kofferpacken machten wir uns am in Dubai arbeitsfreien Freitag (analog zu unserem Sonntag) nochmals auf zur Einlösung unserer Fahrt hinauf auf dem Burj Khalifa, wie er mittlerweile heißt. Gut organisiert und ohne Wartezeit katapultierte uns in einer guten Minute der Aufzug mit rund 10 Metern pro Sekunde hinauf ins 124. Stockwerk auf eine Höhe von (leider nur) 440 Metern von wo aus man aufgrund des Ticketsystems in Ruhe und ohne Gedränge den Blick über die die Stadt und die fast schon zahllosen Baustellen für weitere Großprojekte genießen konnte. Schade nur, dass die doch recht diesige Luft den weiteren Blick auf den Westen mit The Palm und dem weltberühmten Burj al Arab doch sehr trübe machte was uns aber nicht daran hinderte insgesamt doch fast 45 Minuten dort oben zu verbringen ehe es dann endgültig zur letzten lästigen Etappe der Reise ging, dem Rückflug. Immerhin,nach Verspätungen bei Hin- und Transferflug, verlief diesmal endlich alles reibungslos und somit konnten genau nach Plan um kurz nach 20 Uhr in München landen, wo wir auch gleich die S-Bahn Richtung Heimat erwischten und nun also in der nach unserer Abwesenheit leider viel zu kalten Wohnung angekommen sind.
Die europäische Eiszeit, die wir in den letzten drei Wochen nur aus der Ferne über BBC World verfolgen durften hat uns somit endgültig wieder. Schade, wir hätten gerne noch zwei, drei oder auch vier Wochen drangehängt.

Malaysia Teil 4 – Langkawi

Gepostet am 11. Januar 2010

Das Beste kommt ja bekanntlich häufig zum Schluss. Und auch für die letzte Etappe unseres Malaysia-Trips lässt sich diese Formel so anwenden. Die drei Tage auf der sattgrünen Insel, diesmal zur Abwechslung komplett mit Sonnenschein ausgestattet, ließen uns den Abschied von diesem wunderbaren Land wirklich schwer fallen.

Überfahrt, Ankunft und die erste Abendversorgung im Resort hatte ich ja schon geschildert, am nächsten Morgen wurde dann mal kein Wecker gestellt und so machten wir uns “erst” gegen 11 Uhr auf zur Trekking-Tour zum Seven Wells Wasserfall und dann hoch hinauf zu den Aussichtspunkten der Gipfel des rund 700 Meter hohen Mount Machinchang, auf den zwar auch eine hochmodere Seilbahn führt, aber eben auch eine in den dichten Urwald gelegte Route mit circa 3.000 Stufen. “Nur” 700 Höhenmeter und noch dazu auf einem im Verhältnis zu den bisherigen Urwaldpfaden fast schon “luxuriösem” Weg, aber letztendlich sollte sich diese Tour bei geschätzten 35 Grad, es war also nochmals einen guten Tick wärmer als bei unseren bisherigen Stationen, aufgrund des somit deutlich höheren Tempos als die anstrengendste herausstellen. Endlich oben angekommen entschädigte der 360-Grad-Rundumblick für all die Mühen. Die Bilder sagen hier sicherlich mehr also viele Worte.

Blick hinauf auf den Gipfel
Blick über den Nordosten Langkawis

Für den Weg hinab leisteten wir uns dann doch den Komfort der Seilbahn und ließen den Tag noch gemütlich am Privatstrand des Hotels ausklingen um endlich auch mal farblich mit den zum erheblichen Teil deutlich verbrannten anderen Gästen (Autsch, da tat das hinsehen schon weh) mithalten zu können. Um nicht nur auf der schönen, aber sehr abgeschiedenen Anlage rumzuhängen, wurde der Abend noch genutzt für einen kurzen Trip nach Pantai Cenang, wo sich zahlreiche Geschäfte, Restaurants und kleinere Hotels am kilometerlangen Sandstrand aufreihen. Glücklicherweise konnten wir dort noch kurzfristig einen individuellen Bootstrip durch die Mangrovenwälder im Kilim Geoforest Park im Norden der Insel organisieren und ließen es uns dann spät abends noch für rund 11 Euro beim Thai-Food (inklusive vier Getränke und zwei Vorspeisen) so richtig schmecken.
Am nächsten Morgen musste dann erst mal (wieder) gepackt werden. Zwar war unsere Abflugzeit des Fliegers nach Kuala Lumpur auf 19.30 Uhr terminiert, aber bereits am Vormittag mussten wir aufgrund voller Belegung des Hotels aus unserem Chalet auschecken, denn bereits um 10.30 Uhr stand unser Fahrer pünktlich zur Abholung zur Mangroven-Tour bereit. Nach gut halbstündiger Anfahrt saßen wir schon kurz nach 11 Uhr mit Captain Joe auf dem Boot und schipperten in flotten Tempo durch die dichten Mangrovenwälder zum Adler-Füttern, durch die Crocodile Cave, zur Fledermaus-Höhle, zurück über das glasklare und topfebene Andamanische Meer (wie machen die das nur, der Starnberger See hat mehr Wellen?) zur letzten Station, der Fisch-Farm wo wir die lustigen Zeitgenossen von Nemo & Co. kennen lernen durften. Auch wenn es für malayische Verhältnisse kein günstiger Trip war, die Investition von insgesamt rund 60 Euro (für uns beide) hatte sich wirklich gelohnt.
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Wieder zurück im Hotel hatten wir dann glücklicherweise noch genug Zeit um noch ein paar Stunden mit unterhaltsamer Lektüre am Strand zu verbringen ehe wir uns im Hospitality Room des Hotels noch duschen, frisch machen und umziehen durften für unseren Rückflug über Kuala Lumpur nach Dubai. Schade nur, dass wir aufgrund von Verspätung noch etwa zwei Stunden am Flughafen verloren. Unser Anschlussflug in KL um 2 Uhr nachts war aber nicht wirklich gefährdet. Und so verließen wir Malaysia mit etwas Wehmut, denn speziell auf Langkawi wären wir gerne noch ein bis zwei Tage länger geblieben.

Immerhin mittlerweile sind wir wohlbehalten, überpünktlich und natürlich recht müde in Dubai gelandet und dort auch schon im zentral, also in der Altstadt gelegenen, Arabian Courtyard Hotel angekommen. Jetzt geht es erst noch mal eine kurze Runde ins Bett, dann wird am Mittag die Metropole am Persischen Golf erkundet. Teil 5 der Serie wird also sicher noch folgen, sofern meine Webseite irgendwann wieder verfügbar ist. Noch habe ich einen bezahlten Vertrag bis Mitte Mai, aber mein bisheriger Webhoster GREATNET.DE hat mit dieser Aktion nun sicherlich einen Kunden verloren.

Malaysia Teil 3 – Cameron Highlands und Insel Penang

Gepostet am 8. Januar 2010

Ehe man sich versieht, kaum im Urlaub, schon wieder sind vier erlebnisreiche Tage rum und somit liegen mittlerweile auch die Stationen 3 und 4 unseres Trips hinter uns. Ein untrügerisches Zeichen, dass sich diese Reise leider nun schon so langsam dem Ende zuneigt.

Mit nur einem vollem Tag in den Hochtälern der Cameron Highlands ging es am Tag nach unserer Anreise und nach einer durchregneten Nacht gleich wieder in den Dschungel. Zwar nennt der sich der Urwald dort nicht mehr “Regenwald”, doch die genauso dichte Fauna und eine ebenso nasse, deutlich glitschigere und somit recht schwer zu gehende Tour mit zahlreichen Klettereinheiten ließen die Tour dort nicht weniger beschwerlich machen. Es wachsen dort halt etwas andere Pflanzen, es gab nur einen Blutegelkontakt, die Tierwelt ist etwas weniger vielfältig und die Temperaturen sind dort in den Höhe um circa zehn Grad kühler. Am Ende brauchten wir für unsere Tour von Tanah Rata entlang der Jungle Walks 8 (zum Gipfel des Gunung Beremban), und weiter auf und ab entlang der Nummern 3 und 2 zum buddhistischen Sam Po Tempel für die angegebene Strecke von sechs Kilometern (bei überschlagenen 1.300 Höhenmetern) ziemlich genau vier Stunden und beendeten die Tour letztendlich mal wieder gut eingedreckt und klatschnass. Immerhin, im unserem schönen und großen Zimmer im Strawberry Park Resort konnten wir uns wieder trocken legen und aufwärmen, ehe es am Abend noch nach längerer Suche in Brinchang zum Essen ging.

Eine ruhige und kühle Nacht und ein Frühstück später ging es dann bei überwiegend strahlendem Sonnenschein auf unsere letzte Mietwagen-Etappe zur Insel Penang. Endlich Richtung Meer und somit auch wieder in wärmere Temperaturgefilde. Für die anfänglich sehr kurvenreiche Strecke hinab ins Flachland und den später dichten Verkehr rund um die Großstadt George Town brauchten wir am Ende dann doch vier Stunden ehe wir im erst kürzlich eröffneten Hard Rock Hotel Penang an der Nordküste der Insel in Batu Ferringhi ankamen. Nach den eher anstrengenden letzten Tagen entschieden wir uns gleich nach Ankunft es ausnahmsweise erst mal locker angehen zu lassen und aufgrund des sonnigen Wetters mit rund 31 Grad zunächst die schönen Pool- und Strandlandschaft auszutesten. Drum also erst an der Ausgabe ein Handtuch geholt, dann zwei Liegen geschnappt, schnell die Füße ins Meer gehangen, dann aber doch in den Pool gesprungen und gerade als wir zum Chillen richtig mit der Lektüre in der Hand auf den Sonnenliegen Platz genommen hatten fing es auch gleich wieder an zu donnern und regnen. Toll.
Etwas hatten wir noch unter dem Schirm aus, dann ging es auf Erkundungstour durch das sehr stylish, neu und hochwertig eingerichtete Hotel in dem an allen Ecken und Enden allerlei Rock-Star-Utensilien (im wesentlichen Instrumente und Klamotten) der letzten dreißig Jahre ausgestellt sind. Bevor es nun lang wird, zur Hotelbewertung nur soviel: ein cooles Erscheinungsbild, durchwegs stylishes Interieur, ein ordentliches Frühstück und jede Menge Personal lassen über das merkwürdige Serviceverständnis, die extrem schwachen Mitarbeiter, die an vielen Stellen nicht richtig funktionierende Technik und oftmals unpraktische Anordnung von diversen Dingen nicht hinwegtäuschen. Nimmt man die angegebenen 4-5 Sterne als Maßstab, so geht dieses Hotel sicherlich als unterirdisch durch. Bezeichnend, dass es hier auch keine Feedback-bogen auf den Zimmern gab.
Genug geschimpft, nach einer recht kurzen Nacht wurde Tag 2 auf der Insel dann wieder mit Aktivitäten gefüllt. Aufgrund ausreichender Erfahrung damit entscheiden wir uns diesmal die Trekking-Tour auf die rund 800 Meter hohen und sicherlich reizvollen Penang Hills wegzulassen und statt dessen die City des lebhaften George Town zu erkunden. Nach einem langen Stadtrundgang inklusive Museumsbesuch, Erkundung des Fort Cornwallis, Shopping-Stopp und Busfahrt zu den durchaus spektakulären buddhistischen Anlagen des Kek Lok Si Tempels waren wir aber auch so wieder nahezu achteinhalb Stunden unterwegs, ehe es nach der Rückkehr ins Hotel und nach kurzer Dusche gleich weiterging zum malaiischen Abendessen im wirklich sehr schönen Ferringhi Garden Restaurant, wo wir die bis dahin Urlaubsrekordrechnungssumme von 186 RM (~ 47 Euro) ausgeben konnten.

Früh raus ging es dann am heutigen Freitag, denn bereits um 8.30 Uhr ging unsere Fähre von Penang zu unserer letzten Malaysia-Station der Urlaubsinsel Langkawi. Nach rund dreistündiger Anfahrt stiegen wir kurz vor 12 Uhr vom gut gefüllten Speedboot und schafften es so bis 13 Uhr in unser bereits gebuchtes und durchaus als luxuriös zu bezeichnendes Hotel Berjaya Langkawi Resort. Leider dauerte es erst mal noch zwei Stunden, die wir für eine erste Erkundungstour nutzten, bis wir unser Dschungel-Chalet beziehen konnten, dann ging aber alles recht schnell und wir machten uns gleich auf zum Strand. Dort angekommen fackelten wir nicht lange, als erste Handlung wurde erst mal ein Zweier-Kanu ausgeliehen mit dem wir vom Meer aus wunderbar das weitläufige Areal erkunden konnten und zudem endlich mal was für unsere Bräune tun konnten.
Mittlerweile liegt nun auch das leckere Abendbuffet mit gemischten Malay-Speisen hinter uns. Für morgen stehen noch ein paar Aktivitäten auf dem Programm, natürlich gibt es auch hier wieder jede Menge Berge, Wälder und Natur zu erkunden. Vielleicht werden wir ja auch mal zur Abwechslung nicht mal nass. Aber das gibt es dann erst im nächsten Teil der Serie zu erfahren …

Malaysia Teil 2 – Im Regenwald

Gepostet am 4. Januar 2010

Vier Tage sind mittlerweile seit dem Silvestereintrag vergangen und mit unserer Ankunft in den Cameron Highlands sind wir nach der Offline-Phase im Dschungel nun auch wieder für den Rest der Welt per Internet greifbar.

Kurz angerissen, was ist in den letzten Tagen passiert? Nachdem wir in den Silvesterabend mit einem leckeren Essen in einem zentral gelegenen Balkonrestaurant starten durften, ging es dann nach zwei weiteren Drinks gegen 23 Uhr auf in Richtung Petronas Twin Towers wo sich im direkt angrenzenden Park so circa 15.000 überwiegend kleine Asiaten versammelten und dort dem Jahreswechsel zu begegnen. Trotz der Enge ging es dort unheimlich diszipliniert zu, es gab nur ein paar fliegende Verkäufer mit ihren Ständen und absolut keinerlei alkoholischen Getränke. Als um 12 Uhr das durchaus imposante Feuerwerk startete beglückwünschte sich außer uns beiden soweit ich es erkennen konnte keiner, zuprosten war ja sowieso nicht drin, dafür wurden gefühlte 20.000 Handys und Kameras gezückt um das Ereignis digital festzuhalten und dabei gelegentlich “Yeah” zu schreien. Sonstiges allgemeines Feuerwerk Fehlanzeige und so war knappe 10 Minuten später schon alles vorbei und die Massen wanderte friedlich und geordnet von dannen. Das also wahr der Jahreswechsel in Kuala Lumpur.

Die Petronas Towers kurz vor dem Jahreswechsel

Am Tag darauf machten wir uns dann schon vor 10 Uhr auf Richtung Taman Negara Nationalpark, wo wir nach knapp dreieinhalbstündiger und problemloser Fahrt auf tadellosen Bundestrassen und Autobahnen im Sackgassenörtchen Kuala Tahan ankamen. Unser gebuchtes Häuschen im Mutiara Taman Negara Resort befindet sich jedoch nicht direkt im Ort sondern bereits im Nationalpark auf der anderen Seite des Tembeling River, so dass uns ein Wassertaxi bei der Überfahrt unterstützte. Rasch wurde eingecheckt, das Chalet bezogen und dann ging es bei sehr feucht-schwülen 30 Grad auch gleich los auf die erste Dschungeltour, auf der wir erst mal ohne Karte in eine Sackgasse (?) irrten und dann genau am Wendepunkt von einem tropischen “Regenschauer” überrascht wurden. Nur zur Erklärung, setzt man die heimische Niederschlagsintensität “Es schüttet wie aus Eimern” auf einer Skala mit einer 10 an, prasselte dort so schätzungsweise eine 18 auf uns nieder, so dass sich binnen Minuten der circa 3 Kilometer lange Rückweg zu einer ordentlichen Schlammpiste durch den Urwald verwandelte. Immerhin, es blieb unverändert angenehm warm, nur halt noch ein “bisschen feuchter”.
Am nächsten Tag blieb es dafür trocken bei unserer großen Tour auf eigene Faust erst zum wenig einladenden Badeplatz Lubok Simpon, den Tabing Hide Unterschlupf, über den Aussichtsgipfel des Bukit Teresek zum leider wegen anhaltendem Regen der Vortage geschlossenen Canopy Walk. Viele matschige Passagen, etliche rutschige Abhänge und  massenhaft aufgesammelte Blutegel, die unsere Beine traktierten, hatten wir zu überstehen und kamen trotz gefühlt zu hohem Reisetempo erst nach gut vier Stunden (für die angegebenen neun Kilometer) wieder wohlbehalten und bis auf den letzten Tropfen durchgeschwitzt wieder zurück im Resort an.

So sehen die Beine nach einer feuchten Dschungeltour aus. Endlich wurden die Blutegel mal wieder gefüttert

Tja, der Regenwald hat’s wirklich in sich und so ging es am gestrigen Sonntag dann auf die wahre Adventure-Tour, diesmal geführt und nach einem kurzen Bootstrip flussabwärts plus einem knapp 30-minütigem schlammigen Hike zur Höhle “Gua Telinga”, wo Schlangen, Spinnen und tausende Fledermäuse uns dabei zusehen konnten wie wir teilweise auf allen vieren kriechend durch den Fledermausdung robben und uns durch enge Felsspalten quetschen mussten. Definitiv ein Ereignis. Und ein recht schmutziges noch dazu und darum machten wir uns, eingedreckt wie wir nun schon waren, gleich noch auf zum Canopy Walk, einer etwa 250 Meter langen und sehr wackligen Hängebrückenkonstruktion durch die Baumwipfel mit einer maximalen Höhe von bis zu 50 Meter über dem Dschungelgrund. Nette Aussicht, aber leider auch hier rein tiermäßig keine neuen Erkenntnisse und als wir schließlich nach insgesamt rund dreieinhalb Stunden wieder im Resort ankamen schafften wir es gerade noch die Generalreinigung von Klamotten, Schuhen und Körper abzuschließen bevor dort draußen ein Regen der Stärke 22 herunterkam (gemäß oben definierten Skala). Wow, jetzt weiß ich was Regen tatsächlich ist.
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Nach den beiden eher actionreichen Vortagen im Dschungel stand der heutige Montag bislang zunächst im Zeichen der eher langwierigen Anreise zu den auf etwa 1.500 Meter hoch gelegenen Cameron Highlands. Fast 400 Kilometer und exakt fünf Stunden brauchten wir für die Fahrt mit unserer angemieteten malayischen Qualitätskarre, einem selbst der weitgereisten Leserschaft sicherlich weitgehend unbekannten Wagen namens “Proton Waja”, der uns aber bislang absolut sicher und zuverlässig durch die dauergrüne Halbinsel mit ihren großartige Landschaften schipperte. Immerhin, trotz anhaltend regnerischem Wetter und den hier oben deutlich kühleren Temperaturen (ca. 20° C), nach einem ersten Rundgang im gebuchten Strawberry Park Resort und einer Erkundung der angrenzenden Ortschaften spricht eigentlich alles dafür, dass es sich die kommenden zwei Tage auch hier oben wunderbar aushalten lassen dürfte.

Malaysia Teil 1 – Kuala Lumpur

Gepostet am 31. Dezember 2009

Ziemlich genau drei Tage, oder besser 36 Stunden ist es jetzt her, dass wir am Montag Mittag aus dem Haus gegangen sind. Nach einer rund 23-stündigen Anreise, liegen nun die beiden ersten richtigen Urlaubstage auch schon hinter uns. Daumen hoch, bislang alles positiv, so das kurze Fazit des bisherigen Aufenthalts in den deutlich wärmeren Gefildens Südost-Asiens.

Kurz nach dem pünktlichen Losrollen vom Terminal 1 des Münchner Flughafen hatten wir erst mal leider noch mit technischen Problemen der Maschine zu kämpfen, so dass sich der tatsächliche Abflug schließlich um gute zwei Stunden verzögerte. Unser Anschlussflug von Dubai nach Kuala Lumpur war jedoch aufgrund des Zeitpuffers nicht in Gefahr, so dass wir schließlich absolut pünktlich um 14.30 Uhr Ortszeit in der malayischen Hauptstadt landeten. Auch Einreise und Gepäckausgabe verliefen problemlos und trotz recht langer Taxifahrt zum Hotel konnten wir dann doch schon gegen 16.45 Uhr unser Zimmer im sehr zentral gelegenen Prescott Inn Hotel beziehen. Uff, die Anreise schlauchte uns doch sehr, so dass wir mit zufallenden Augen zu kämpfen hatten, doch nach einer kurzen Dusche machten wir uns schon bald auf zur nächtlichen City-Tour mit letztlich erfolgreicher Essensbeschaffung in Thai-Form.

Die letzten beiden Tage waren wir dann mit dem vollen City-Programm Kuala Lumpur beschäftigt und legten dabei alle Strecken erfolgreich und ohne überfahren zu werden (!) zu Fuß zurück. Mit zwei fast siebenstündigen Trips bei angenehm warmen, leicht stickigen 31 Grad mit Sonne-Wolken-Schauer-Mix haben wir nun unserer Meinung nach alle wesentlichen Sehenswürdigkeiten (KL Tower, Petronas Twin Towers, Tempel, Moscheen, Parks, Museen, Gebäude und Stadtviertel) durchbekommen und können nun mit Überzeugung behaupten, dass sich ein Trip hierher absolut lohnt. Klar, man muss das Klima mögen und (teilweise) mit den Gerüchen, der Hektik und dem Verkehr der Großstadt klarkommen, aber die Vielfalt der Kulturen, die (nicht genutzten) Shopping-Möglichkeiten und die relative Sauberkeit der Stadt machen die Zeit hier zu einer munteren Entdeckungsreise durch die diverse Facetten Asiens.
Wie bereits erwähnt, ich weiß was ich diesen Silvester zu tun habe und so geht es jetzt gleich los auf die Piste um hoffentlich eine herrliche stimmungsvolle Nacht in Kuala Lumpur zu erleben. Die bislang gesehenen Aufbauten an mehreren zentralen Orten lassen zumindest einiges an Feierlichkeiten erwarten. Wir sind auf jeden gespannt und wünschen Euch an den Bildschirmen schon mal an dieser Stelle einen Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr. Wir werden genau sieben Stunden vor Euch ins neue Jahrzehnt starten, bevor es morgen Vormittag dann weiter geht in den wahrscheinlich etwas ruhiger Regenwald nach Taman Negara. Let’s Party!

Blick zurück

Gepostet am 27. Dezember 2009

Manche werden ob den Zeitpunkts überrascht sein, aber im Gegensatz zu Jauch, Kerner, Gottschalk und Co hat mein Jahr etwas mehr als 350 Tage. Den kuriosen gab es ja schon, nun also noch ein paar Zeilen für den “echten”  Jahresrückblick 2009, wenn auch in nicht-chronologischer und deutlich abgespeckter Form. Seht das Ganze hier somit eher als Schlussfazit eines ereignisreichen Jahres 2009 mit entsprechenden Links zu den verfassten Beiträgen, nochmals alles durchzukauen wäre sicherlich nicht sonderlich erquickend.

Alle Wettkampfleistungen detailliert gibt es im Wettkampfkalender 2009 zu sehen, daher nur mal in aller Kürze zu weiteren den quantitativ belegbaren Zahlen:

Was lief gut:

Was lief nicht ganz so toll:

Gewonnene Erkenntnisse:

  • Manchmal klappt’s ja schon ganz gut, aber irgendwie hab ich den Dreh beim Schwimmen noch immer nicht raus, sonst müsste ich stabiler an meine Bestzeiten heranschwimmen, doch es schwankt dort viel zu stark
  • Durch mein eher durch Lust und Laune inspiriertes Training, fehlte es doch stark an konsequentem Training der Schwächen. Mehr Disziplin bitte!
  • Deutliche Verbesserungen über die letzten zwei Jahre “nur” auf dem Rad realisiert, aufgrund des Trainings eigentlich nicht so eindeutig erklärbar
  • Bei einer durchschnittlichen 50-Stunden-Woche muss ich noch etwas an meiner Organisation feilen um auch weiterhin auf dem diesem Level weitermachen zu können.
  • Man muss nicht jedes Jahr ein neues Fahrrad kaufen, man kann auch eines verschenken

Das war es also, mein mittlerweile viertes Blog- und Triathlonjahr. Keine Frag, für das abgelaufene Jahr gibt es aus persönlicher Sicht sicherlich nichts zu meckern. Perfektion ist in dem Spannungsverhältnis von Sport, Privat-,  Beziehungs- und Berufsleben ganz sicher niemals zu erzielen, irgendwas leidet immer oder bleibt auf der Strecke, aber dennoch denke ich, dass ich diese Treiber doch ganz gut unter einen Hut gebracht habe und dabei noch die Lockerheit bewahrt habe, auch mal auf diesem strengen Raster auszubrechen. Und genau das ich auch der Grund warum mich dieser, ich nenne es mal Lifestyle, auch so sehr fasziniert. Anspannung, Fokussiertheit, Fitness, Erholungspausen, Härte und Erfolgserlebnisse – eine Kombination die mein Leben absolut bereichert.

Happy Fest …

Gepostet am 24. Dezember 2009

… und so, Ihr kennt das ja.

Ich hoffe mal das Bild sagt mehr als eine langweiliger Standardtext.

All meinen regelmäßigen, Gelegenheits- und Zufallslesern wünsche ich auf jeden Fall allesamt schöne, ruhige, sportliche, spannende, geschenkreiche und erholsame Tage. Auf dass all Eure Wünsche in Erfüllung gehen und die letzten Tage im Jahr noch genossen werden können.
Bleibt mir gewogen, Leute, wir sehen, hören und lesen uns auch im kommenden Jahrzehnt.

Was tun an Silvester 2009?

Gepostet am 22. Dezember 2009

Alle Jahre wieder auf’s Neue stellt sich scheinbar die halbe Welt dort draußen mitunter panikartig die entscheidende und ach so eminent wichtige Frage:
-> Wohin,
-> mit wem feiern
-> und was überhaupt machen
zum (verdammt noch mal)  so gehypten Jahreswechsel?

Gern auch in Anlehnung an Rambo, Rocky und Tweety fälschlicherweise als Sylvester bezeichnet. Sieht scheinbar irgendwo cooler aus, richtiger wird es deswegen aber bestimmt nicht.

War der Silversterirrsinn unter dem Dauermotto “Bloß nix verpassen” schon in den letzten Jahren für mich kein richtiges Thema, wird diese Frage zum anstehenden Jahrzehntwechsel (ja, Tatsache!) noch deutlich einfacher zu beantworten sein. Noch besser, dank Flickr und Co. habe ich mittlerweile sogar schon ein paar Bilder im Kopf und daher denke ich, dass es in der Nacht zum Wechsel ins neue Jahr, das ich sogar ein paar Stunden vor den meisten von Euch erleben darf, für Babsi und mich in etwa folgendermaßen aussehen wird:






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Ihr seht, es könnte schlimmer kommen :D

Für alle anderen verzweifelt Suchenden sei einfach nochmals auf die noch immer gültigen fünf ultimativen Taktiken für Silvester erinnert, eine davon wird sicher auch für Euch aufgehen. Ansonsten bleibt nur noch mein bereits erfolgreich selbst erprobter Geheim-Top-Tipp: Lecker Essen am 31sten, nicht zu spät ins Bett nach Mitternacht, früh raus aus den Federn, Ski rein ins Auto und um 9 Uhr auf der Piste stehen. Besser kann das neue Jahr eigentlich nicht beginnen.

Hoffe also hiermit zumindest ein paar Denkanstöße gegeben zu haben, der Bedarf scheint auf jeden Fall enorm zu sein, da können derzeit nicht mal die nackten Schweini und Poldi mithalten.

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